Töne merken
Ein Ton wird auf dem Griffbrett markiert – wähle seinen Namen unten aus den Schaltflächen. Punktestand und Antwortgeschwindigkeit werden laufend mitgezählt. Über die Zahnrad-Schaltfläche wählst du die Bünde zum Üben, über die Lautsprecher-Schaltfläche hörst du jeden Ton.
Über das Gitarrengriffbrett
Jeder Bund ist ein Halbton, zwölf Bünde ergeben also eine Oktave: Der Ton im zwölften Bund einer Saite ist derselbe wie die leer gespielte Saite, eine Oktave höher. Wegen dieser Wiederholung lässt sich das gesamte Griffbrett mit einer Oktave an Information pro Saite erlernen.
Die Standardstimmung schichtet die Saiten im Abstand einer reinen Quarte, mit einer Ausnahme: Der Abstand zwischen G- und H-Saite ist eine große Terz. Diese einzige Unregelmäßigkeit ist der Grund, warum Griffe und Muster beim Überschreiten der H-Saite um einen Bund verrutschen – und die häufigste Quelle von Verwirrung, wenn man beginnt, über eingeprägte Griffe hinauszugehen.
Töne auf Anhieb zu benennen ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut. Sobald du jeden Ton überall findest, werden Akkorde und Tonleitern zu etwas, das du konstruierst, statt zu etwas, das du dir merkst – und ein Griff, den du noch nie gespielt hast, ist kein Rätsel mehr.
So nutzt du dieses Werkzeug
Nutze die Zahnrad-Schaltfläche, um den Übungsbereich auf wenige Bünde einzuschränken, übe bis die Antworten ohne Zählen kommen, und erweitere dann. Einen kleinen Bereich auf einmal zu bearbeiten ist deutlich wirksamer, als den ganzen Hals gleichzeitig abzudecken.
Häufige Fragen
Warum ist der Ton im zwölften Bund derselbe wie die leere Saite?
Zwölf Halbtöne ergeben eine Oktave, und jeder Bund hebt die Tonhöhe um einen Halbton. Zwölf Bünde über der leeren Saite liegt daher derselbe Tonname, eine Oktave höher.
Warum verrutschen Gitarrenmuster beim Überschreiten der H-Saite?
In Standardstimmung liegt jedes Paar benachbarter Saiten eine reine Quarte auseinander – außer von G zu H, wo es eine große Terz ist. Jeder Griff, der dieses Paar überschreitet, muss zum Ausgleich einen Bund nach oben rücken.
Wie lernt man die Griffbretttöne am schnellsten?
Beschränke dich auf eine kleine Gruppe von Bünden und übe sie, bis die Antwort automatisch kommt – dann erweitere. Zuerst die Töne auf der tiefen E- und der A-Saite zu benennen zahlt sich schnell aus, denn dort liegen die meisten Grundtöne von Akkorden und Tonleitern.
Übe das auf deiner eigenen Gitarre
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